Abgabe von Altmedikamenten

Alte und nicht mehr benötigte Arzneimittel/Medikamente können entweder in der Apotheke abgegeben oder aber über die graue Restmülltonne entsorgt werden. Gewährleistet ist so die schadlose Verbrennung in der Müllverbrennungsanlage.

Alte Medikamente gehören nicht in die Spüle oder Toilette, da arzneiliche Wirkstoffe so ins Abwasser gelangen und die Umwelt, speziell unsere Gewässer, erheblich belasten.

Drei wichtige Tipps …
  • Spritzenkanülen müssen verpackt sein. Spitze oder scharfe Gegenstände aus Praxen, wie z. B. Kanülen oder Skalpelle, müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältern entsorgt werden.
  • In den Haushalten sollten Kanülen ohne Kanülenschutz an sicherer Stelle in handelsüblichen Spritzen-oder Kanülenbehältern, ersatzweise auch in dickwandigen Waschmittelflaschen oder Ähnlichem (Gefahrenhinweis aufbringen) gesammelt werden.
  • Aus Sicherheitsgründen wird Privathaushalten empfohlen, ausgemusterte Altmedikamente in Plastiktüten zu geben, diese dann durch Verknoten zu verschließen und in den Restmüll zu geben. Gleiches gilt für die zuvor angesprochenen Kanülen mit eigenem Kanülenschutz und-sammelbehälter.
  • Der „Grüne Punkt“, der sich auf den Arznei-Verpackungen befindet, bezieht sich nur auf die Verpackungen und nicht auf den Inhalt. Papierverpackungen gehören in die blaue Papiertonne, Kunststoff- bzw. Blisterverpackungen in die gelbe Wertstofftonne.

Das beigefügte Faltblatt „Alte Arzneimittel richtig entsorgen“ des NRW-Umweltministeriums enthält zudem Tipps zur Verpackungsentsorgung und gibt nützliche Hinweise, mit denen vermieden werden kann, dass Arzneimittel in Kinderhände gelangen.

Alte Arzneimittel richtig entsorgen
(PDF, 739,9 KB)

Der A.V.E. unterstützt dazu auch die Aufklärungskampagne des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW, Berlin) unter …

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