Mehrwegsysteme nutzen

Mehrwegpfand in Deutschland – Wikipedia

Sie produzieren weniger Abfall, verbrauchen weniger Rohstoffe, sparen Energie und schonen somit unser Klima. Die Rede ist von Mehrwegverpackungen für Getränke. Obwohl sie hinsichtlich des Öko-Faktors nach Einschätzung von Experten deutlich besser als Einwegprodukte abschneiden, sinkt ihr Anteil seit vielen Jahren stetig auf unter 50 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 lag die Mehrwegquote noch bei über 70 Prozent. 

Derzeit werden rund 45 Prozent der Getränke in Mehrwegverpackungen abgefüllt, vorwiegend in Glas- und PET-Flaschen. Besonders hoch ist der Anteil bei Bier. Hier beträgt dieser mehr als 80 Prozent. Das Verpackungsgesetz sieht vor, für Getränkeverpackungen einen Mehrweganteil von 70 Prozent zu erreichen. Von dieser Zielmarke ist man allerdings heute entfernter denn je. Hauptgrund für diese Entwicklung dürfte sein, dass der Großteil der Discounter keine Mehrwegflaschen anbietet.

Dabei schonen Glas-Mehrwegflaschen im Vergleich zu den Einmalprodukten in hohem Maße Ressourcen und Energie. Mehrwegflaschen können bis zu 50 Mal wiederbefüllt werden. Eine einzige Glasmehrwegflasche ersetzt etwa 100 Getränkedosen. PET-Mehrwegflaschen können immerhin noch bis zu 25 Mal aufgefüllt werden.

Deshalb: Mehrweg ist „absolut in“, Einweg „mega-out“, denn neben dem Ressourcen- und Klimaschutz lässt sich hierdurch auch eine nicht unererbliche Menge an Abfällen vermeiden.

Mehr zum Thema „Mehrweg“ gibt es auf der Internetseite www.mehrweg.org